Für ein lebenswertes Dinslaken - Verhinderung der Abfallverbrennungsanlage

 Die Stadtwerke Dinslaken wollen auf der Thyssenstraße eine Abfallverbrennungsanlage für belastetes Altholz errichten. Obwohl der Bebauungsplan 215B für dieses Gebiet eine solche Anlage nicht zulässt, gibt die Stadtverwaltung grünes Licht und stellt fest:

Auf Grundlage der vorliegenden Antragsunterlagen und Gutachten kann aus städtebaulicher Sicht das Einvernehmen der Stadt Dinslaken erteilt werden. Die Grundzüge der Planung sind nicht berührt, die Abweichungen sind städtebaulich vertretbar und sind ebenfalls unter Würdigung der nachbarlichen Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar.

Diese Anlage (höher als das ev. Krankenhaus) wird das Stadtbild von Dinslaken grundlegend verändern. Die zentrale Lage garantiert, dass die Emissionen hauptsächlich in einem Umkreis mit Radius 2,1 km herunterkommen, damit sind fast alle Stadtteile von Dinslaken betroffen.

Der rechtsgültiger Bebauungsplan 215B schützt die Bürger von Dinslaken bisher vor einer solchen Anlage. Unsere Stadträte, die diesen Bebauungsplan 1997 mit den entsprechenden Schutzrechten für die Bevölkerung aufgestellt hatten, haben bisher nichts getan, um den Planungen von Stadtverwaltung und Stadtwerken entgegen zu treten.

Jetzt wird es höchste Zeit, sie an ihre Pflichten zu erinnern. Ein Stadtrat wird vom Volk gewählt und sollte sich verpflichtet fühlen, für die Bevölkerung zu arbeiten.

Mit unserem Schreiben an alle Ratsmitglieder versuchen wir diese Gesinnung wieder aufzuwecken.

In der Anlage zu diesem Artikel finden Sie das Schreiben, dass die BIGG an alle Mitglieder des Rats der Stadt Dinslaken versendet hat.

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