Bebauung Flurstraße: Erhalt umso wichtiger

Leserbrief in der NRZ von Klaus Hahnen (Genehmigung des Autors zur Veröffentlichung liegt vor)

Mich freut der Antrag zur Nichtbebauung des Flurstraßenareals sehr. Hier geht es um unsere direkte, lokale Umwelt. Die geplante umfangreiche Bebauung des Trabrennbahngeländes wird eine große Fläche zwangsläufig versiegeln. Selbst gute „Schwammstadt“-Ideen können die negativen Folgen im besten Fall abmildern, aber nicht verhindern. Hier wird Versickerungs- und Verdunstungsfläche verloren gehen. Eine Frischluftschneise in die dicht bebaute Innenstadt verschwinden. Daher ist der Erhalt der Acker- und Grünflächen von der Flurstraße bis zum Scholtenhof umso wichtiger.

Hier ist von den Rheinauen über den Friedhof bis in die Altstadt noch eine relativ lockere Bebauung, die den Transport frischer, kühler Luft ermöglicht. Bei dem zu erwartenden Temperaturanstieg in den nächsten Jahren werden alle Innenstadt-Dinslakener dankbar sein!

Ich bin weder Jurist noch Millionär, möchte aber eine Idee teilen: die Gründung einer Bürgerstiftung zum Ankauf solcher Flächen. Ziel sollte es sein, Freiflächen zu erhalten oder gar ein „Bürgerstiftung-Klimawäldchen“ wachsen zu lassen!

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner