Autor: Christoph Nohr

Bezirksregierung genehmigt vorzeitigen Baubeginn

Die BIGG wird einen eventuellen Genehmigungsbescheid abwarten, diesen dann analysieren und dann über die Einreichung einer Klage entscheiden.

Die Anwohner im 700 m Umkreis um die geplante Anlage sind durch den Bebauungsplan 215B in zweierlei Hinsicht geschützt:

Klage gegen Kraftwerk bleibt Option

RP, 26. Februar 2020, Heinz Schild
Das geplante Holzheizkraftwerk, das auf dem Industriegelände an der Thyssenstraße entstehen soll, ist für Petra Schmidt-Niersmann eine „Müllverbrennungsanlage für hoch belastetes Holz“. Deshalb kann die Vertreterin der Kreisgruppe Wesel des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) die Stellungnahme der Stadt Dinslaken zu dem Vorhaben nicht nachvollziehen, wie sie am Dienstag sagte.

Kommentar der BIGG zur städtischen Stellungnahme zur Befreiung von Auflagen des Bebauungsplans

Die Fa. DHE GmbH, Hauptgesellschafter die Stadtwerke Dinslaken GmbH, beabsichtigen auf einem Grundstück an der Thyssenstraße eine Abfallverbrennungsanlage für belastetes Altholz zu errichten. Der für dieses Grundstück rechtsgültige Bebauungsplan Nr.215B lässt dort eine solche Bebauung nicht zu.

Gefährliches Petrolkoks in NRW-Städten verbrannt

WDR, Martin Teigeler
Raffinerie-Rückstände aus Anlagen des Mineralölkonzerns Shell sind jahrelang in Kohlekraftwerken als sogenanntes Petrolkoks verbrannt worden. Doch dieses Material wird mittlerweile nicht mehr als wertvoller Brennstoff, sondern als Sondermüll eingestuft.

Wortprotokolle des Erörterungstermins sind verfügbar

Der Erörterungstermin für die geplante Müllverbrennungsanlage für belastetes Altholz fand am 13.11.2019 im Ledigenheim in Lohberg statt.

Der Termin dauerte von 10:05 Uhr bis 18:50 Uhr. Er wurde sehr wesentlich geprägt durch die Wortbeiträge von Mitgliedern der BIGG und dieser nahe stehenden Personen.

Entsorgung von gefährlichen Abfällen der Shell Rheinland Raffinerie

Die Lokalzeitungen in Dinslaken meldeten vor einigen Tagen, dass gefährliche Rückstände von Ölraffinerien (hier: Shell Raffinerie Rheinland in Wesseling), die als gefährlicher Abfall hätten entsorgt werden müssen, falsch als Petrolkoks deklariert wurden und an Abnehmer in 20 Städten abgegeben wurden. Die Erkenntnis darüber ist im Rahmen der Untersuchungen zum BP-Skandal und der illegalen Entsorgung der Ölpellets in einer Deponie in Schermbeck gewonnen worden.

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