Autor: Christoph Nohr

Antwort der Bezirksregierung

Die BIGG erhält Kenntnis von der Antwort der Bezirksregierung zum Antrag der Stadt Dinslaken auf Änderung des Regionalplans.

Dinslaken hatte beantragt, den Regionalplan im Bereich zwischen Brinkstraße (B 8), Emscher, ehem. Zechenbahn und Leitstraße zu ändern. Statt Deponiefläche sollte dort Wald entstehen.

Die Bezirksregierung hat diesen Antrag nun abgelehnt.

Einrichtung einer Monodeponie genehmigt

Die NRZ berichtet in ihrer heutigen Lokalausgabe Dinslaken darüber, dass die Bezirksregierung Düsseldorf den Antrag von TKS vom Juli 2008 auf Einrichtung einer Monodeponie in einem Teil der existierenden Deponie 2 (links von der Leitstraße in Fahrtrichtung Wehofen im hinteren Teil) genehmigt hat.

Damit dürfen hochgiftige Gichtschlämme und Filterkuchen aus der Stahlproduktion dort endgelagert werden. Die Grenzwerte bezüglich der Toxizität sind dabei auf das 3-fache erhöht gegenüber der ursprünglichen Genehmigung für diesen Teil der Deponie. Auflagen der Stadt Dinslaken, wie z.B. die nasse Verfüllung, die ständige Bewässerung, die ständige Kontrolle der einzuhaltenden Höchstwerte, sind berücksichtigt worden.

Die Kopplung, die die Stadt Dinslaken beschlossen hatte – Zustimmung mit Auflagen nur wenn im Gegenzug auf den 3. Bauabschnitt verzichtet wird – hat die Bezirksregierung abgelehnt.

Hauptausschuss tagte

Der Hauptausschuss hat heute um 17:00 Uhr getagt. Die folgenden Punkte der Tagesordnung beziehen sich auf die Deponie Averbruch-Wehofen/Nord

Planungs-, Umwelt und Grünflächenausschuss bringt geplante Erweiterung der Deponie in Stellung

Ohne lange Diskussionen hat der Planungs-, Umwelt und Grünflächenausschuss gestern die Dinslakener „Abwehr“ gegen die von Thyssen-Krupp Steel (TKS) geplante Erweiterung der Deponie Wehofen in Stellung gebracht. An den Verwaltungsvorlagen wurden auf Antrag der Grünen-Stadtverordneten Petra Schmidt-Niersmann einige mit den übrigen Fraktionen abgestimmte Textstreichungen und redaktionelle Änderungen vorgenommen – allesamt einstimmig.

Bericht Sondersitzung vom 31.März 2009 (PUGA)

In der Sondersitzung vom 31.März 2009 hatte der Planungsausschuss (PUGA) die Verwaltung beauftragt, eine Bauleitplanung mit Veränderungssperre für den Averbruch einzuleiten. Dies schließt die Fläche für die Erweiterung der Deponie seitens ThyssenKrupp Steel ein.

NRZ: „HALDE: Thyssen-Krupp bleibt hart“

Die NRZ zitiert unter der Überschrift „HALDE: Thyssen-Krupp bleibt hart“ einen Unternehmenssprecher von TKS mit den Worten: „Wir sind nach wie vor entschlossen, eine Baugenehmigung für einen weiteren Abschnitt der Wehofener Halde zu beantragen. In den nächsten Monaten, auf jeden Fall aber noch in diesem Jahr werde man den Antrag bei der Bezirksregierung in Düsseldorf einreichen“. Sie können dies unter NRZ nachlesen.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner