Frei von Kompetenz oder böswillig?

Die Stadt hat im heutigen Newsletter den folgenden Beitrag:

*** Hauptausschuss (06.03.2013) ***

Dinslaken. Mehr als 30 Punkte stehen auf der Tagesordnung , unter anderem
die Stellungnahme zur Erweiterung der Wehofen-Halde.

Lange Tagesordnung

Dinslaken. Mehr als 30 Punkte stehen auf der Tagesordnung für den Hauptausschuss, der am Dienstag, 12. März, ab 17 Uhr öffentlich im Ratssaal tagt. Ob am Ende die Tagesordnung noch verändert wird, bleibt abzuwarten. Das Meiste ist zuvor schon in Fachausschüssen vorberaten worden, beispielsweise der Stellenplan der Stadtverwaltung oder, um zwei andere Beispiel zu nennen, die Stellungnahme im Zuge des Planfeststellungsverfahrens für den dritten Abschnitt der Halde Wehofen-West und das Erhöhen von Elternbeiträgen für Kindertageseinrichtungen.

Wie kann die Stadt Dinslaken immer noch von einem “dritten Abschnitt der Halde Wehofen-West” sprechen und das nach der Sitzung des Planungsausschusses am Montag dieser Woche?

An diesen 5 Wörtern ist alles falsch:

1. Die Halde Wehofen-West ist die Bergehalde auf der rechten Seite der Leitstraße in Fahrtrichtung Wehofen. Diese soll NICHT erweitert werden.

2. Es ist eine neue Deponie beantragt worden, die nicht in Wehofen-Nord sondern in Dinslaken im Ortsteil Averbruch gebaut werden soll.

3. Es ist keine Erweiterung der Deponie.

   Die Deponie 1 ist erloschen und in Terminierung. Die Deponie 2 wird nach Aussagen von TKS noch bis 2022 mit hoch giftigen Stoffen aus der Stahlindustrie verfüllt.

Ist die Stadtverwaltung in diesem Punkt kompetenzlos und nicht lernfähig oder hat die extreme Verharmlosung andere Gründe?