Highlights aus dem Antrag (2) – Die Ruhrgebietskulisse

Finden Sie die Ruhrgebietskulisse auch so schön?

Dann freuen Sie sich auf das Jahr 2040!

Hier einige Auszüge aus der Umweltverträglichkeitsstudie, die die Vorfreude erhöhen:

…sorgt für eine landschaftliche Einbindung der Haldenkörper, ihnen ist eine mittlere
Landschaftsbildqualität zuzusprechen. Zudem werden Deponien und Halden zunehmend
als prägende Elemente der Ruhrgebietskulisse wahrgenommen und sind somit im Begriff,
 einen eigenständigen Wert zu entwickeln.

Quelle: Umweltverträglichkeitsstudie Ordner 02 Fach 01 Seite 34

Die Verfüllung des 1. BA ist abgeschlossen,
so dass ein ca. 81 m üNN hohes und mit ca. 52 m über Flur weithin sichtbares Landschaftsbauwerk
im typischen “Ruhrgebietsstil” entstanden ist.

Quelle: Umweltverträglichkeitsstudie Ordner 02 Fach 01 Seite 38

Somit sind im Endzustand aus den o.g. Gründen keine weiträumigen Belastungswirkungen
für Landschaftsbild und Erholungseignung zu konstatieren. Vergleichbare, bereits
rekultivierte Deponien im Ruhrgebiet sind in der Wahrnehmung inzwischen mit positiven
Assoziationen besetzt. Sie gelten oftmals als ruhrgebietstypische Dokumente der industriellen
Vergangenheit und Gegenwart und fungieren zunehmend als IdentifikationsSymbole.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Vorhaben anlagebedingt zu einer Veränderung
des Landschaftsbildes führt, die keine erhebliche Beeinträchtigung für das Schutzgut
darstellt. Für den momentan nicht zugänglichen Vorhabensbereich ist nicht von einer
Verschlechterung der Erholungseignung durch das Vorhaben gegenüber dem jetzigen
Zustand auszugehen.

Quelle: Umweltverträglichkeitsstudie Ordner 02 Fach 01 Seite 49

Übrigens:

Mit Ruhrgebietskulisse meint man Halden mit Abraum aus dem Bergbau. Halden sind die “Landschaftskörper” rechts von der Leitstraße in Fahrtrichtung Wehofen. Daran sind die Älteren unter uns gewöhnt.

Die “Berge” links der Leitstraße in Fahrtrichtung Wehofen sind Deponien mit hoch belasteten Materialien. 

Beantragt ist eine Deponie, die als 3. Bauabschnitt nun noch näher an den Averbruch heran reicht.

ThyssenKrupp Steel hofft darauf, dass die Bürger den Unterschied zwischen Halde und Deponie nicht so genau kennen.