TKS: bester Standort

RP Lokalausgabe, 28. Februar 2012

Dinslaken (RP). Das Erweiterungsgelände für den dritten Bauabschnitt der Deponie Wehofen-Nord ist im Gebietsentwicklungsplan als Freiraumbereich für Aufschüttungen und Ablagerungen ausgewiesen, also für Abfalldeponie und Halden. “Wehofen ist der bestmögliche Standort, um mit den geringsten möglichen Umwelteinwirkungen die Entsorgungssicherheit für unser Unternehmen zu gewährleisten”, begründet Prof. Dr. Gunnar Still die geplante Erweiterung aus Sicht von ThyssenKrupp Steel (TKS). Denn das Gelände an der Dinslakener Stadtgrenze, im Bereich Brink- und Leitstraße, ist nur etwa sechs Kilometer Luftlinie vom TKS-Werk im Duisburger Norden entfernt. Die zu deponierenden Materialien können ohne Ortsdurchfahrten angeliefert werden. Sämtliche Stoffe werden mit Lkw transportiert, etwa 100 pro Tag.

Das Deponiegut für den geplanten dritten Bauabschnitt setzt sich zu 75 Prozent aus Schlacken aus der Stahlproduktion zusammen. Die weiteren Anteile: zehn Prozent Bauschutt, zehn Prozent feuerfeste Steine sowie fünf Prozent Bodenaushub und Straßenkehricht.

Im Zuge der vorgesehenen Erweiterung soll der jetzige Betriebshof an der Leitstraße dann zur Brinkstraße verlegt werden.