Betreiber in die Pflicht nehmen

NRZ Lokalausgabe, 01. Oktober 2008

BRIEF AN DIE REDAKTION

Zu den aktuellen Feinstaubwerten in der Dinslakener Innenstadt schreibt Josef A. Besseling aus Hünxe:

Wie man an den Messergebnissen mit weiteren Grenzwert-überschreitungen bei den Schwebestäuben sieht, sind in Dinslaken die sauberen Tage des Monats September vorbei, denn nun weht der Wind wieder aus der Richtung, wo die Kohlen- und Müllkraftwerke stehen.

So wird für dieses Jahr bereits im Oktober das zulässige Maß von 35 Grenzwertüberscheitungen bei Feinstäuben in Dinslaken überschritten sein. Niemand möge sich deshalb von der Lanuv NRW täuschen lassen, dass diese Schwebestäube vom Verkehr kommen. Es sind vielmehr die Kraftwerksbetreiber wegen dieser Feinstäube in die Pflicht zu nehmen.

Zu begrüßen ist, dass bei Thyssen die Einsicht vorhanden ist und Investitionen zur Senkung der Staubemissionen vornimmt. Umso mehr sind auch die anderen Kohlen- und Müllkraftwerksbetreiber in die Pflicht zu nehmen.