Kategorie: Deponieerweiterung
Ohne lange Diskussionen hat der Planungs-, Umwelt und Grünflächenausschuss gestern die Dinslakener „Abwehr” gegen die von Thyssen-Krupp Steel (TKS) geplante Erweiterung der Deponie Wehofen in Stellung gebracht. An den Verwaltungsvorlagen wurden auf Antrag der Grünen-Stadtverordneten Petra Schmidt-Niersmann einige mit den übrigen Fraktionen abgestimmte Textstreichungen und redaktionelle Änderungen vorgenommen – allesamt einstimmig.
HEUTE findet die PUGA Sitzung um 17:00 Uhr statt. Wir treffen uns um 16:45 vor dem Rathaus.
NRZ, 07. Juni 2009, Heinz Ingensiep
Grüne und Bürgerinitiative glauben, dass die Vorlagen zur Verhinderung der Haldenerweiterung für Thyssen-Krupp eher hilfreich sind.
In der Sondersitzung vom 31.März 2009 hatte der Planungsausschuss (PUGA) die Verwaltung beauftragt, eine Bauleitplanung mit Veränderungssperre für den Averbruch einzuleiten. Dies schließt die Fläche für die Erweiterung der Deponie seitens ThyssenKrupp Steel ein.
Die NRZ zitiert unter der Überschrift “HALDE: Thyssen-Krupp bleibt hart” einen Unternehmenssprecher von TKS mit den Worten: „Wir sind nach wie vor entschlossen, eine Baugenehmigung für einen weiteren Abschnitt der Wehofener Halde zu beantragen. In den nächsten Monaten, auf jeden Fall aber noch in diesem Jahr werde man den Antrag bei der Bezirksregierung in Düsseldorf einreichen”. Sie können dies unter NRZ nachlesen.
Die Stadt Dinslaken veröffentlicht das Amtsblatt 13. Durch diese Veröffentlichung tritt die Veränderungssperre in Kraft.
NRZ, 23. April 2009, Heinz Ingensiep
Dabei würden auch Schadstoffverursacher im Dinslakener Umfeld berücksichtigt, heißt es seitens der Bezirksregierung.
NRZ, 07. April 2009, Heinz Ingensiep
Nicht nur im Dinslakener Rathaus dürften sich ein paar Leute ins Fäustchen gelacht haben. Feinstaub? Was für ein Feinstaubproblem?
NRZ, 07. April 2009, Heinz Ingensiep
Staub oder nicht Staub? Das ist hier die Frage. Fest steht laut Landesumweltamt (Lanuv): Die Feinstaub-Messstation an der Wilhelm-Lantermann-Straße hat wegen „messtechnischer Probleme mit neu entwickeltem Gerät” fehlerhafte, weil überhöhte Werte angezeigt.
NRZ Lokalausgabe NRW, 07. April 2009