Viele Fragen, kaum Antworten

NRZ Lokalausgabe, 16. Februar 2009

BRIEF AN DIE REDAKTION

Zum Thema Feinstaub und dem Umgang der Stadt damit schreibt Uwe Kupke aus Dinslaken:

Während die Bürgermeisterin sich freudig für Hunde-Freilaufzonen einsetzt, schießen zwei Parteien und Herr Haferkämper auf den „Feinstaub”. Die meisten „Verantwortlichen” wollen zur Verbesserung neue Meßstationen, andere Standorte und: mehr Zeit. Doch alle diese Bestrebungen führen leider nicht zu einer Senkung der „PM10″-Staubmesswerte auf der Wilhelm-Lantermann-Straße.

Deshalb drängen sich einige Fragen auf:

Warum wird diese wichtige Diskussion nicht zielgerichtet, durch die Bürgermeisterin, gebündelt? Warum bedient man sich nicht der „guten” Verbindungen nach Düsseldorf?

Wo bleibt die Veröffentlichung des Gutachtens des Lanuv?

Gibt es erste Entwürfe der Verwaltung zur PM10-Verringerung?

Viele Fragen und kaum Antworten spiegeln das wirkliche Interesse der Verantwortlichen an einer Verringerung des Feinstaubes wider. Doch der Staub wartet nicht auf politische Entscheidungen der Verantwortlichen. Vielleicht ist zur Durchsetzung eines Rechtsanspruches die Gründung einer Bürgerinitiative notwendig.

Oder vielleicht ist es doch besser: Wir bleiben eine grüne, hundefreundliche Stadt mit Staublunge.